Kommunale Wärmeplanung
Die Gemeinde Gottmadingen hat im Jahr 2022 beschlossen, sich gemeinsam mit den Gemeinden Rielasingen-Worblingen, Büsingen am Hochrhein, Gaienhofen, Gailingen am Hochrhein, Moos und Öhningen an der Erstellung eines kommunalen Wärmeplans im Rahmen eines gemeinsamen Konvois zu beteiligen.
Die kommunale Wärmeplanung zeigt auf, wie die Wärmeversorgung in der Gemeinde langfristig klimafreundlich, zuverlässig und möglichst unabhängig von fossilen Energieträgern gestaltet werden kann. Sie schafft damit eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung einer zukunftsfähigen Wärmeversorgung und gibt Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen sowie der Gemeinde Orientierung für die kommenden Jahre.
Der kommunale Wärmeplan wurde im Juli 2025 fertiggestellt. Im Rahmen der Anforderungen des Fördergebers waren geringfügige Anpassungen erforderlich, weshalb der Bericht im Mai 2026 nochmals überarbeitet wurde. Erstellt wurde die kommunale Wärmeplanung durch das Fachbüro greenventory in Zusammenarbeit mit der Gemeinde.
Der Wärmeplan enthält unter anderem eine Bestands- und Potenzialanalyse, zeigt mögliche zukünftige Wärmeversorgungsoptionen auf und benennt Bereiche, in denen beispielsweise Wärmenetze oder andere erneuerbare Wärmequellen perspektivisch in Betracht kommen. Die bereits bestehenden Wärmenetze in Randegg und Ebringen wurden dabei berücksichtigt.
Die kommunale Wärmeplanung ist ein strategisches Konzept. Die im Wärmeplan dargestellten Potenziale und möglichen Wärmenetzgebiete stellen keine Verpflichtung der Gemeinde zur Umsetzung eines Wärmenetzes dar. Ob und in welchem Umfang Wärmenetze tatsächlich realisiert werden, ist Gegenstand weiterer Prüfungen und Planungen. Ebenso ergibt sich aus dem Wärmeplan keine verbindliche Vorgabe für einzelne Hauseigentümer hinsichtlich der Wahl ihrer Heizungsart.
Aktuell arbeitet die Gemeinde Gottmadingen an einer Machbarkeitsstudie zur möglichen Realisierung eines Wärmenetzes. Dabei wird insbesondere geprüft, ob und unter welchen technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen ein Wärmenetz umgesetzt werden kann.
Der vollständige Bericht zur kommunalen Wärmeplanung steht nachfolgend zum Download zur Verfügung.


